Welches Öl eignet sich zum Braten?

Zu diesem Thema gibt es unzählige Ratschläge und Beiträge im Netz. Einerseits heißt es, Olivenöl ist zum Braten von Speisen geeignet, andererseits aber doch wieder nicht. Warum gibt es Öle die besser und solche die gar nicht zum Anbraten geeignet sind?

Das Herstellungsverfahren der Öle spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Man unterscheidet dabei in raffiniert, kaltgepresst und native Speiseöle.

Die nativen und kaltgepressten Öle sind von ihren Inhaltsstoffen für unseren Körper wertvoller, da hier mehr Vitamine und mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten sind. Diese sind auch unter dem Begriff Omega-3 und Omega-6- Fettsäuren bekannt. Gerade die Omega-3-Fettsäuren zeigen verschiedene präventive Wirkungen auf unseren Organismus und sind daher sehr wichtig für uns. Zum Braten sind sie jedoch ungeeignet, da ein Bestandteil der Omega-3-Fettsäure sehr hitzeanfällig ist.

Bei den raffinierten Speiseölen werden durch Erhitzen die Vitamine und mehrfach ungesättigten Fettsäuren zerstört. Diese Öle sind geschmacksneutral und lassen sich ohne Qualitätseinbußen hoch erhitzen.

Um festzustellen, ob ein Öl zum Braten geeignet ist, muss man also das Herstellungsverfahren berücksichtigen.

Hat ein Öl viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren, ist es nicht zum Braten geeignet. Hierzu zählen vor allem Distelöl, Erdnussöl, Kürbiskernöl, Leinöl, Maiskeimöl, Walnussöl und Weizenkeimöl.

Olivenöl, Rapsöl und Sonnenblumenöl aus Kaltpressung fallen auch darunter. Raffiniert eignen sich diese jedoch hervorragend zum Braten und Dünsten.

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