Welche Kohlenhydrate sind gut für mich?

Kohlenhydrate sind ein wichtiger Bestandteil in einer ausgewogenen, gesunden Ernährung. Sie werden aber immer mehr zum Gesundheitsproblem und haben ernste Folgen. Fettleibigkeit, Herzerkrankungen, Diabetes-Typ-2 und sogar Demenz drohen.

Aber woran liegt das? Wo ist das Problem?

Eine Vielzahl von Produkten die wir konsumieren können enthalten Kohlenhydrate in Form von Einfach- und Zweifachzucker (Mono- und Disaccharide). Dazu zählen zum Beispiel Traubenzucker, Fruchtzucker, Milchzucker und der normale Haushaltszucker. Wir finden diese Zucker sehr häufig in Produkten, wo wir sie gar nicht vermuten würden. Gerade Fertiggerichte werden durch diese Zusätze oftmals schmackhafter gemacht. Unser Organismus kann diese Kohlenhydrate jedoch sehr schnell verdauen, und die daraus gewonnene Energie ist dann gleich wieder verbraucht.

Und was dann? Wir haben wieder Hunger. Unser Körper braucht neue Energie.

Wir sollten mehr darauf achten, komplexere Kohlenhydrate (Polysaccharide = Vielfachzucker) zu uns zu nehmen. Unser Körper muss erst richtige Schwerstarbeit leisten, um diese Kohlenhydrate verdauen zu können. D.h. wir bleiben länger satt und müssen nicht gleich wieder für Energienachschub sorgen. Ein entscheidendes Erkennungsmerkmal dieser Polysaccharide ist, das sie keinen süßen Geschmack haben.

Aber was sind Polysaccharide und was machen sie mit unserem Körper?

Die meisten kennen sie unter den Bezeichnungen Stärke und Ballaststoffe.

Stärke sind verdauliche, Ballaststoffe sind unverdauliche Kohlenhydrate (welche größtenteils zu den Polysacchariden gehören). Wir finden Stärke und Ballaststoffe in z.B. Gemüse, Getreide, Obst, Kartoffeln, Hülsenfrüchten und Samen.

Oft hilft schon ein bewussteres Einkaufen. Nehmt euch das nächste Mal ein bisschen mehr Zeit dafür, lest euch die verschiedenen Inhaltsstoffe auf den Verpackungen einmal genau durch und wählt bewusst viele frische Zutaten (Obst und Gemüse) aus. Eure Gesundheit wird es euch danken.

P.S. Gerade bei den Getreideprodukten können wir noch einiges für unseren Körper tun. Ihr findet hierzu bald Infos in meinem neuen Blog „Weißmehl vs. Vollkornmehl“

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